Wie bei allen Dingen dieser Welt gibt es natürlich auch für das Netzwerken ein paar wichtige Gebote, die aus meiner Sicht unbedingt einzuhalten sind:
1. Gebot: Sei immer ehrlich und authentisch!
François Marie Arouet (Voltaire) hat es auf den Punkt gebracht: “Die Kunst der Kommunikation liegt im Weglassen, nicht im Hinzufügen: was auch immer gesagt wird, es muss in jeder Einzelheit der vollen Wahrheit entsprechen.” Wenn Sie das im Netzwerken beherzigen und dabei immer authentisch bleiben (also so sind, wie Sie sind), werden Ihnen beim Netzwerken immer offene Türen einrennen…
2. Gebot: Sei immer sachlich!
Egal, ob Sie in öffentlichen Foren oder in privaten Nachrichten schreiben, seien Sie stets sachlich. Selbst, wenn es Ihnen noch so schwer fällt. Denn: das Internet vergisst niemals! Zudem verpassen sich Personen, die Dritte in Foren persönlich angreifen, beleidigen oder diskriminieren, selbst ein schlechtes Image und haben bald “ihren Ruf weg”. Denken Sie immer daran: Schlecht über andere zu reden ist wie Bettfedern ausschütten: hat der Wind sie erstmal fortgetragen, ist es unmöglich, sie wieder zurück zu nehmen…
3. Gebot: Es darf nur Gewinner geben!
Nur wenn es einen Sieger gibt, kann es auch Verlierer geben. Deshalb sollten Sie stets darauf achten, dass es bei allem, was Sie tun, immer nur Gewinner gibt. Wenn Sie also mit Ihren Kontakten kommunizieren, überlegen Sie sich vorher, welchen Mehrwert Sie diesem geben können, ggf. um die eigenen Ziele zu erreichen – neudeutsch nennt man das “eine win-win-Situation schaffen”.
Dieses Gebot läßt sich am Einfachsten umsetzen, indem Sie sich Netzwerken immer als “Geben und Erhalten” vorstellen – und NICHT als “Nehmen und Geben”, wie es leider noch immer sehr viele tun. Allerdings sollten Sie das “Geben” nicht übertreiben, so dass Sie später der Verlieren sind. Beantworten Sie bspw. bei einem Gruppentreffen gerne die Fragen Ihrer Kontakte zu Ihrem persönlichen Fachgebiet. Setzen Sie sich jedoch auch Grenzen, an denen Sie Ihren Kontakt freundlich auffordern, einen Termin mit Ihnen zu vereinbaren, um dann entgeldlich weiter über das Thema zu sprechen. Lassen Sie sich also nicht ausnutzen und nutzen Sie auch niemanden anders aus. Vielen herzlichen Dank!
Schlagworte: Netzwerken, XING
Gebot 1 unterschreibe ich sofort. Schon deshalb, weil man sich nicht auf Dauer dermaßen verstellen kann. Und weil eine Schauspielerei früher oder später mit Wucht negativ auf einen zurückfällt. Sobald es eben herauskommt. Und es kommt immer heraus.
Bei Gebot 2 darf man nicht vergessen, dass man auch positiv emotional sein kann. Und das darf man! Das soll man sogar…
Vielen Dank für diesen wichtigen Hinweis zum 2. Gebot, lieber Ralf, das ist so gesehen natürlich völlig richtig!
Sollten diese 3 Gebote nicht grundsätzlich für jeden und immer gelten. Egal ob ich in einem Netzwerk aggiere, im direkten Kundengespräch oder auch im privaten Leben?
Ist es nicht schlimm, das man diese “normalen” Verhaltensregeln immer wieder aussprechen muss?
Dabei vereinfacht das Einhalten solch banaler Dinge das gesamte Leben. Mal völlig abgesehen davon um wieviel es schöner wird.